Erfolgreiche Kooperation zwischen OSG und Universität – Forschen wie im echten Labor

Am 27. Januar 2026 erlebten 22 Schüler*innen des 10. Jahrgangs des Oskar-Schindler-Gesamtschule einen besonderen Vormittag im naturwissenschaftlichen Labor der Universität Hildesheim. In rund vier Stunden konnten sie dort einen authentischen Einblick in wissenschaftliches Arbeiten gewinnen und selbst zu jungen Forscherinnen und Forschern werden.

Im Rahmen des geschlossenen Kooperationsvertrages zwischen der OSG und der Universität hatten Studierende des Fachbereichs Chemie unter Aufsicht von Professor Jürgen Menthe ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. An acht Forscherstationen führten die Zehntklässler Experimente im Sinne des Inquiry Based Learning („forschendes Lernen“) durch. Die Studierenden begleiteten die Gruppen und unterstützten sie methodisch und fachlich.

In Kleingruppen untersuchten die Schüler*innen spannende naturwissenschaftliche Fragestellungen, die sehr motivierend aufbereitet waren. Unter den Themen waren unter anderem:

  • Wie funktioniert ein Knicklicht? – Das geheimnisvolle Leuchten

  • Aus Salzwasser Trinkwasser herstellen- für Schiffbrüchige überlebenswichtig

  • Die Lavalampe selbst gebaut – ein chemischer Hingucker

  • Rotkohl einmal anders - ein natürlicher Indikator für Säuren und Laugen

  • Der „unsichtbare Handschuh“ – trocken bleiben in der Flüssigkeit

  • Energie aus Früchten – Bau einer Batterie mit ausgewählten Materialien

  • Kupfermünzen versilbern oder vergolden – Betrugsfall beschäftigt die Polizei

  • Das feuerfeste Taschentuch – gibt es das wirklich?

Nach rund 2,5 Stunden Experimentierzeit stellte jede Gruppe ihr Anfangsexperiment vor und besprach die Ergebnisse mit Unterstützung der Studierenden. So konnten die Schüler*innen nicht nur eigene Hypothesen entwickeln und testen, sondern auch naturwissenschaftliche Arbeitsweisen wie Dokumentation, Auswertung und Präsentation erleben.

Der gelungene Vormittag zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll die Verbindung von Schule und Universität für die Förderung naturwissenschaftlicher Interessen ist. Beide Institutionen freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit – und auf viele zukünftige Forscherinnen und Forscher aus der OSG.

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Thomas Oks